Was ist Oran­gen­haut?

Oran­gen­haut oder auch oran­ge peel genannt, kann man gut mit der Oran­gen­haut von Mut­tis Bei­nen ver­glei­chen. Es beschreibt Uneben­hei­ten in der Klar­lack­schicht. Die Oran­gen­haut ent­steht meis­tens schon beim Lackie­rungs­pro­zess in der Fabrik. Hier muss mög­lichst viel Lack in kur­zer Zeit auf­ge­bracht wer­den. So kann der Lack sich nicht opti­mal glät­ten.

Auch beim Nach­la­ckie­ren von Karos­se­rie­tei­len kann eine Oran­gen­haut ent­ste­hen. Sie hat kei­nen nega­ti­ven Effekt auf die Beschaf­fen­heit und Här­te der Klar­lack­schicht. Sie ver­än­dert aber den Ein ‑und Aus­tritts­win­kel des Lichts und das wirkt sich auf die Optik des Lackes aus.

Das Ent­fer­nen der Oran­gen­haut auf dem Lack soll­te man einem Pro­fi über­las­sen. Hier ist eine gän­gi­ge Vari­an­te, dass der Lack kom­plett mit Schleif­pa­pier mit einer 2500er Kör­nung ange­schlif­fen wird und danach wie­der auf Hoch­glanz poliert wird. Die­ser Vor­gang ist nicht nur sehr schwie­rig, son­dern auch sehr zeit­in­ten­siv.