Auto polieren wie ein Profi - Bis dein bestes Stück wieder glänzt

Auto polierenMit der Poliermaschine

Du willst dein Auto polieren, weißt aber noch nicht genau, wie genau du starten solltest? Kein Problem. Wir haben uns auch lange Zeit vorm Auto polieren gedrückt, weil wir Angst hatten, den Lack kaputt zu machen. Doch als wir damals die ersten Autos poliert haben, haben wir schnell die Angst davor verloren. Wenn auch du Angst vor dem Polieren hast, möchten wir dir gerne diese Angst nehmen. Denn polieren ist einfacher als du denkst und wenn du die richtige Grundausstattung besitzt, kann dem Lack auch nicht so schnell etwas passieren. Wir sagen dir, worauf du achten musst, damit du nicht die gleichen Fehler machst wie wir am Anfang.

Warum Auto polieren?

Ein Autolack ist das ganze Jahr über vielen Belastungen und Umwelteinflüssen ausgesetzt. Diese setzen dem Lack zu und können ihn beschädigen. Sei es Vogelkot, der nicht rechtzeitig entfernt wurde und Spuren im Klarlack hinterlassen hat oder Streusalz im Winter. Auch mechanische Einwirkungen können den Lack massiv schaden. Waschanlagen und Sträucher können Kratzer im Lack hinterlassen. Bereits nach wenigen Monaten kann der schön glänzende Lack eines Neuwagens komplett hinüber sein.

Auto polieren mit Hand

Kleine und feine Kratzer lassen sich noch leicht mit der Hand und einem Handpolierer ausbessern. Wenn die Kratzer allerdings größer und tiefer werden, ist es ratsam zur Maschine zu greifen.

Auto mit Poliermaschine bearbeiten

Die einfachste und effektivste Variante dein Auto zu polieren, ist die Maschinenpolitur. Ehe du so viele Umdrehungen mit der Hand hinbekommst wie eine Poliermaschine, hast du bereits einen Tennisarm. Wie du eine Poliermaschine benutzt, welche Polierpads, welche Politur und welches Zubehör das richtige ist, erfährst du in unseren kommenden Artikeln zum Thema Auto Polieren.

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Auto polieren mit Maschine Das erwartet dich

Auto polierenIm Detail

Bevor wir in unseren Artikeln tiefer in die Materie des Polierens eintauchen werden, möchten wir dir ein paar wichtige Begriffe beim Polieren erklären. Diese werden dir öfters beim Auto polieren über den Weg laufen. Wir werden auf die Begriffe in unseren Artikeln auch noch genauer eingehen.

Rotationspoliermaschine

Der Klassiker unter den Poliermaschinen. Wie der Name schon vermuten lässt, dreht sich hier das Polierpad in einer Rotationsbewegung. Anfänger sollten diese Maschinen mit Vorsicht genießen, da es schnell zu Hologrammen kommen kann.

Exzenterpoliermaschine

Bei der Exzenterpoliermaschine dreht sich der Polierteller nicht gleichmäßig, sondern in exzentrischen Bewegungen. Hierdurch kann effektiv eine größere Fläche poliert werden. Die Größe der Bewegung wird als Hub bezeichnet.

Polierpads

Hier gibt es sehr viele verschiedene Arten. Die meisten Polierpads werden nach Härte einsortiert. Harte Pads haben eine starke abrasive Wirkung und weiche Pads nur eine leichte. Tiefe Kratzer werden meist mit einem harten Pad vorbereitet und feine Kratzer mit einem weichen.

Polierteller

Der Polierteller ist an der Poliermaschine und dessen Motor befestigt und meist mit einer Klettschicht versehen. An dieser Klettschicht wird das Polierpad mittig befestigt

Politur

Die Auswahl an guten Auto Polituren ist riesig. Die Polituren werden immer in die Kategorien Cutleistung und Gloss unterteilt (also ob sie eine gute Schleifwirkung haben oder einen hohen Glanz erzeugen).

Lackknete

Bevor der Lack poliert werden kann, sollte er komplett sauber sein. Mit der Reinigungsknete werden auch hartnäckige Verschmutzungen wie z.B. Teerrückstände gelöst.

Lackschichten

Jeder Autolack besteht aus verschiedenen Lackschichten. Es ist wichtig, die Dicke der Lackschicht zu wissen. Denn wenn der Klarlack zu dünn ist, solltest du den Lack nicht mehr polieren. Hierfür gibt es spezielle Lackschichtendicke Messgeräte.

Entfetten

Um alle Rückstände vom Lack zu entfernen, sollte vor jedem Poliervorgang die Lackoberfläche mit einem Prepare Spray oder Isopropanol gereinigt werden. So werden auch die letzten Fettflecken entfernt.

Kreppband

Anders als das klassische Malerkrepp ist das Polierkrepp widerstandsfähiger und wasserfest. Du solltest gerade als Anfänger alle Plastikteile mit Kreppband abkleben. So ersparst du dir hinterher Arbeit beim Reinigen dieser Teile.

Jetzt gibt es keine Ausreden mehr!Leg doch selbst mal Hand an

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Auto Polieren wie ein Profi

Bevor Du mit dem Polieren Deines Autos beginnst, solltest Du sicherstellen, dass das Auto sauber und frei von Staub und Schmutz ist. Eine gründliche Wäsche und Trocknung des Autos ist hierfür unerlässlich. Sobald das Auto trocken ist, solltest Du die Poliermaschine mit dem von Dir gewählten Polierpad und der Polierpaste bestücken. Beginne mit der Poliermaschine an einer Ecke des Autos und arbeite Dich langsam vor. Achte darauf, dass Du nicht zu viel Druck auf das Auto ausübst und dass Du keine Stellen überspringst. Sobald Du das gesamte Auto poliert hast, solltest Du es mit einem Mikrofasertuch abwischen, um überschüssige Polierpaste zu entfernen.

Arten von Poliermaschinen

Es gibt zwei Arten von Poliermaschinen: Exzenterschleifer und Rotationspolierer. Exzenterschleifer sind für Anfänger geeignet, da sie einfacher zu handhaben sind und ein geringeres Risiko für Schäden am Lack des Autos bieten. Rotationspolierer hingegen erfordern mehr Erfahrung und Fingerspitzengefühl, können jedoch auch schneller und effektiver arbeiten.

Exzenter Poliermaschine

Exzenterpoliermaschinen sind eine beliebte Wahl für Autobesitzer, die ihr Auto polieren möchten. Im Gegensatz zu Rotationspoliermaschinen, die nur in eine Richtung rotieren, bewegt sich die Polierplatte bei einer Exzenterpoliermaschine sowohl in Rotation als auch in Orbitalbewegungen. Dies sorgt für ein schonenderes und gleichmäßigeres Polieren des Autos, da der Druck auf den Lack gleichmäßig verteilt wird.

Eine Exzenterpoliermaschine ist auch für Anfänger geeignet, da sie einfacher zu handhaben ist und ein geringeres Risiko für Schäden am Lack des Autos bietet. Durch die Kombination von Rotation und Orbitalbewegungen kann die Maschine Kratzer, Schmutz und andere Verunreinigungen auf der Oberfläche des Lacks entfernen, ohne dass der Lack beschädigt wird.

Exzenterpoliermaschinen sind in verschiedenen Größen und Leistungen erhältlich. Einige Modelle sind mit Geschwindigkeitsreglern ausgestattet, die es dem Benutzer ermöglichen, die Geschwindigkeit der Maschine an die Bedürfnisse des Autos anzupassen. Andere Modelle verfügen über austauschbare Polierpads, um den Benutzer in die Lage zu versetzen, das richtige Pad für den jeweiligen Polierbedarf auszuwählen.

Rotationspoliermaschine

Wenn du dein Auto polieren möchtest, ist eine Rotationspoliermaschine eine Option, die du in Betracht ziehen solltest. Diese Art von Poliermaschine dreht sich nur in eine Richtung und erzeugt einen rotierenden Effekt auf der Oberfläche des Lackes. Dadurch können Kratzer, Schmutz und andere Verunreinigungen auf der Lackoberfläche entfernt werden.

Beim Polieren mit einer Rotationspoliermaschine ist es wichtig, dass du die Maschine richtig bedienst und den Druck gleichmäßig auf die Oberfläche des Lacks ausübst. Zu viel Druck kann zu Beschädigungen am Lack führen. Aus diesem Grund ist es ratsam, mit einer niedrigen Geschwindigkeit zu beginnen und den Druck langsam zu erhöhen, während du das Auto polierst.

Polierpads

Polierpads gibt es in verschiedenen Härtegraden und Formen. Die Pads werden auf die Poliermaschine aufgesetzt und sind dafür verantwortlich, dass die Polierpaste aufgetragen wird und der Lack des Autos poliert wird. Weiche Pads sind für leichte Kratzer und Swirls geeignet, während härtere Pads für tiefe Kratzer und schwerere Schäden verwendet werden.

Polituren

Es gibt verschiedene Arten von Polituren, die für verschiedene Zwecke geeignet sind. Die meisten Polituren sind in zwei Arten unterteilt: Schleifpolituren und Finishpolituren. Schleifpolituren werden verwendet, um tiefere Kratzer und Schäden am Lack des Autos zu entfernen. Finishpolituren hingegen werden verwendet, um dem Lack einen glatten und glänzenden Abschluss zu verleihen.

Fazit

Auto Polieren kann Deinem Auto einen neuen Glanz verleihen und kleine Schäden am Lack entfernen. Es gibt verschiedene Arten von Poliermaschinen, Polierpads und Polituren, die für unterschiedliche Zwecke geeignet sind. Es ist jedoch wichtig, dass Du vorsichtig bist und keine Schäden am Lack Deines Autos verursachst. Mit ein wenig Übung und Geduld kannst Du Dein Auto polieren und es wie neu aussehen lassen.

Fragen & Antwortenzum Thema Polieren

Typische Anzeichen sind matte Stellen, ausgeblichene Kunststoffe, schmieriger Lack oder nachlassende Versiegelung nach der Wäsche.

Weil Profis gezielt arbeiten. Wer weiß, welcher pH-Wert wofür gedacht ist, reinigt effizienter, materialschonender und vermeidet Schäden.

Nein. Leicht saure Reiniger sind oft sehr effektiv und sicher, solange sie richtig eingesetzt und nicht auf empfindlichen Oberflächen verwendet werden.

Ja. Hartes Wasser kann die Reinigungsleistung verändern und Rückstände begünstigen. Deshalb reagieren Produkte je nach Region unterschiedlich.

Nicht jeder Hersteller gibt ihn an, weil er allein wenig aussagt. Zusammensetzung, Tenside und Dosierung sind genauso entscheidend.

Ja. pH-neutrale Snow Foams sind ideal für regelmäßige Wäschen, während alkalische Varianten stärker reinigen, aber Schutzschichten angreifen können.

Stark alkalische oder saure Produkte haben oft einen intensiveren Geruch. Das sagt aber nichts über Qualität aus, sondern über chemische Zusammensetzung.

Ja, aber nur bewusst. Zum Beispiel erst alkalisch vorreinigen, dann pH-neutral waschen. Ohne Spülen dazwischen kann es zu unerwünschten Reaktionen kommen.

Nicht automatisch. Ein höherer pH-Wert löst Fett besser, kann aber empfindliche Oberflächen schädigen. Wirkung hängt immer vom Einsatzbereich ab.

pH-neutral bedeutet einen Wert von etwa 7. Solche Reiniger reinigen schonend und greifen weder Lack noch Schutzschichten stark an.

Bremsstaub enthält metallische Rückstände, die sich mit sauren Reinigern besonders gut lösen lassen. Moderne Felgenreiniger sind oft pH-neutral, arbeiten aber mit Reaktionschemie.

Idealerweise leicht sauer bis pH-neutral, da Leder selbst einen leicht sauren pH-Wert besitzt. Stark alkalische Reiniger schädigen die Lederstruktur.

Innenraumoberflächen wie Leder, Softlack oder Textilien reagieren empfindlich. Ein falscher pH-Wert kann Materialien austrocknen, verfärben oder beschädigen.

Bei falscher Dosierung oder zu langer Einwirkzeit ja. Kunststoffe können ausbleichen, Gummis austrocknen oder spröde werden.

Ja, viele saure Reiniger können Wachse und Versiegelungen deutlich schwächen oder komplett entfernen. Deshalb sollten sie nur punktuell eingesetzt werden.

Ja. Zu aggressive Reiniger können den Klarlack angreifen, matte Stellen verursachen oder Schutzschichten zerstören – besonders bei häufiger Anwendung.

Für die normale Fahrzeugwäsche ja. Für spezielle Verschmutzungen wie Bremsstaub, Teer oder Insektenreste braucht es aber oft saure oder alkalische Produkte.

Saure Reiniger lösen mineralische Verschmutzungen wie Kalk oder Wasserflecken. Alkalische Reiniger sind stark gegen Fett, Öl und organischen Schmutz. Beide sollten gezielt und nicht dauerhaft eingesetzt werden.

Für regelmäßige Wäschen ist ein pH-neutraler Reiniger ideal. Er entfernt Schmutz, ohne Wachs, Versiegelungen oder empfindliche Lacke anzugreifen.

Der pH-Wert gibt an, ob ein Reinigungsmittel sauer, neutral oder alkalisch ist. Er bestimmt, wie stark ein Produkt reinigt und wie aggressiv es gegenüber Oberflächen wie Lack, Kunststoff oder Leder ist.