Die pH-Wert Tabelle

pH-Wert Tabelle in der FahrzeugpflegeDamit du weißt, welchen pH-Wert dein Pflegeprodukt hat

Hast du dich auch schon einmal gefragt, welchen pH-Wert dein Fahrzeugpflegeprodukt hat? Wir haben hier eine pH-Wert-Tabelle von Pflegeprodukten mit den dazugehörigen pH-Werten für dich vorbereitet.

Was der pH-Wert ist, kannst du weiter unten nachlesen. Wir aktualisieren die Produkte stetig.

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Die pH-Wert Tabelle

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Der pH-Wert in der Fahrzeugpflege

Wenn du dich mit Fahrzeugpflege und Fahrzeugaufbereitung beschäftigst, kommst du am pH-Wert früher oder später nicht vorbei. Der pH-Wert sagt dir ganz grob, ob ein Reiniger eher sauer, neutral oder alkalisch ist – und damit auch, wie „aggressiv“ er je nach Einsatzgebiet sein kann. Für die regelmäßige Pflege gilt: Ein Reiniger, der nah an pH 7 liegt, ist in der Regel materialschonend und greift Lack, Kunststoff oder empfindliche Oberflächen weniger an.

Neutral heißt aber nicht automatisch „besser“ – es heißt nur: sicherer und universeller. Welche pH-Richtung du brauchst, hängt davon ab, was du entfernen willst.

Bei welchem pH-Wert ist es sauer?

Alles unter pH 7 gilt als sauer. Je weiter du Richtung 0 kommst, desto stärker wird’s. In der Praxis heißt das: Saure Reiniger können richtig gut gegen mineralische Ablagerungen arbeiten, müssen aber mit Respekt eingesetzt werden. Sehr niedrige pH-Werte stehen für starke Säuren (z. B. konzentrierte Salzsäure im Bereich pH 0). Produkte wie Zitronensäure oder bestimmte Rostentferner liegen ebenfalls im sauren Bereich und können – je nach Zusammensetzung – ordentlich zupacken.

Was ist besser: niedriger oder hoher pH-Wert?

In der Fahrzeugpflege gibt’s kein „besser“, nur „passender“.

Sauer (pH < 7)
Saure Reiniger sind stark gegen Kalkflecken, Wasserflecken, Rost und andere mineralische Rückstände. Typische Einsatzbereiche sind zum Beispiel Kalk am Lack, Ablagerungen auf Glas oder bestimmte Felgenreiniger.

Alkalisch (pH > 7)
Alkalische Reiniger sind die bessere Wahl für organischen Schmutz: Fette, Ölfilm, Eiweißreste, Insekten, Straßendreck. Genau deshalb sind viele Vorreiniger, APCs und Insektenentferner eher alkalisch.

Beide Varianten können aber auch schneller Schaden anrichten, wenn du sie falsch anwendest oder zu lange einwirken lässt. Darum: nicht nach Gefühl „stärker ist besser“ – sondern sauber nach Verschmutzung wählen.

Von sauer bis alkalisch: die pH-Skala einfach erklärt

Die pH-Skala reicht von 0 bis 14.

  • pH 7 ist neutral

  • pH unter 7 ist sauer

  • pH über 7 ist alkalisch

Je weiter weg von 7, desto intensiver wirkt das Mittel in der jeweiligen Richtung. Neutrale Reiniger sind deshalb meist die Allrounder für die regelmäßige Wäsche und Innenraumreinigung, während saure oder alkalische Produkte eher die Spezialisten für bestimmte Probleme sind.

pH-Wert und Reinigungswirkung

Der pH-Wert beeinflusst, welche Art von Schmutz ein Reiniger besonders gut knackt:

Saure Reiniger (pH < 7) lösen vor allem mineralische Verschmutzungen wie Kalk, metallische Rückstände, Flugrost-Rückstände oder Wasserflecken.

Alkalische Reiniger (pH > 7) sind stark gegen organische Verschmutzungen wie Fettfilm, Insektenreste und allgemeine Straßenschmiere.

Neutralreiniger (pH ~ 7) sind materialschonend und ideal für die regelmäßige Pflege, aber bei extrem hartnäckigem Dreck manchmal weniger bissig.

Vorsicht bei der Anwendung am Fahrzeug

Genau hier passieren die klassischen Fehler: Reiniger ist stark, Ergebnis ist schnell – aber das Material leidet.

Saure Reiniger können empfindliche Metalle angreifen, gerade wenn sie zu lange drauf bleiben oder auf falschen Oberflächen landen.

Alkalische Reiniger können ebenfalls kritisch werden, vor allem bei empfindlichen Materialien wie bestimmten Aluminium-Oberflächen oder wenn die Dosierung zu hoch ist.

Grundregel: immer kurz einwirken lassen, nicht antrocknen lassen, gründlich abspülen. Und bei Unsicherheit lieber erst an einer unauffälligen Stelle testen.

Anwendung: saure Reiniger

Saure Produkte sind praktisch, wenn du Kalk, Rost oder mineralische Ablagerungen loswerden willst. Beispiele wären Zitronensäure oder spezielle Reiniger gegen Kalk-/Wasserflecken sowie bestimmte Felgenreiniger. Wichtig ist, dass du sie nur dort einsetzt, wo sie hingehören, und anschließend gründlich abspülst, damit keine Rückstände bleiben.

Anwendung: alkalische Reiniger

Alkalische Reiniger sind super, wenn du Insektenreste, Fett und organischen Schmutz entfernen willst. Viele Vorreiniger und APCs arbeiten genau in diesem Bereich. Hier gilt besonders: Dosierung im Blick behalten, nicht ewig einwirken lassen und bei empfindlichen Teilen vorsichtig sein.

Anwendung: Neutralreiniger

Neutralreiniger sind deine sichere Bank für die regelmäßige Fahrzeugpflege. Sie sind meist gut verträglich für Lack, Kunststoff, Gummi und viele Innenraumoberflächen. Sie arbeiten oft über Tenside/Emulgatoren, die Schmutz anlösen und abtransportieren. Bei richtig hartnäckigen Ablagerungen brauchst du aber manchmal zusätzlich einen Spezialreiniger (sauer oder alkalisch), statt den Neutralreiniger „auf Teufel komm raus“ stärker zu dosieren.

Warum der richtige pH-Wert in der Fahrzeugpflege so wichtig ist

Wenn du die pH-Richtung passend zur Verschmutzung wählst, bekommst du ein besseres Ergebnis – und musst weniger schrubben. Gleichzeitig schützt du Materialien, Dichtungen, Oberflächen und Schutzschichten. Ein pH-Wert rund um 7 ist für viele Anwendungen ideal, weil er schonend ist. Für Spezialfälle darf’s aber gezielt sauer oder alkalisch sein – eben mit Köpfchen.

Warum saure und alkalische Reiniger nicht mischen?

Ganz wichtig: Saure und alkalische Reiniger solltest du niemals zusammenkippen. Das kann gefährliche Reaktionen auslösen – und im schlimmsten Fall Dämpfe erzeugen, die du nicht einatmen willst. Klassiker: Backofenreiniger (stark alkalisch) mit Entkalker (sauer) mischen – bitte niemals. Bleib bei den Herstellerangaben und nutz die Produkte so, wie sie gedacht sind.

Fazit

Der pH-Wert ist in der Fahrzeugpflege ein echter Kompass. Sauer hilft bei Kalk und mineralischen Ablagerungen, alkalisch ist stark gegen Fett und organischen Schmutz, neutral ist die materialschonende Lösung für den Alltag. Wenn du den pH-Wert verstehst und passend einsetzt, bekommst du bessere Ergebnisse, schützt dein Fahrzeug und vermeidest typische Schäden durch „zu stark, zu lange, falsch angewendet“.

Typische Anzeichen sind matte Stellen, ausgeblichene Kunststoffe, schmieriger Lack oder nachlassende Versiegelung nach der Wäsche.

Weil Profis gezielt arbeiten. Wer weiß, welcher pH-Wert wofür gedacht ist, reinigt effizienter, materialschonender und vermeidet Schäden.

Nein. Leicht saure Reiniger sind oft sehr effektiv und sicher, solange sie richtig eingesetzt und nicht auf empfindlichen Oberflächen verwendet werden.

Ja. Hartes Wasser kann die Reinigungsleistung verändern und Rückstände begünstigen. Deshalb reagieren Produkte je nach Region unterschiedlich.

Nicht jeder Hersteller gibt ihn an, weil er allein wenig aussagt. Zusammensetzung, Tenside und Dosierung sind genauso entscheidend.

Ja. pH-neutrale Snow Foams sind ideal für regelmäßige Wäschen, während alkalische Varianten stärker reinigen, aber Schutzschichten angreifen können.

Stark alkalische oder saure Produkte haben oft einen intensiveren Geruch. Das sagt aber nichts über Qualität aus, sondern über chemische Zusammensetzung.

Ja, aber nur bewusst. Zum Beispiel erst alkalisch vorreinigen, dann pH-neutral waschen. Ohne Spülen dazwischen kann es zu unerwünschten Reaktionen kommen.

Nicht automatisch. Ein höherer pH-Wert löst Fett besser, kann aber empfindliche Oberflächen schädigen. Wirkung hängt immer vom Einsatzbereich ab.

pH-neutral bedeutet einen Wert von etwa 7. Solche Reiniger reinigen schonend und greifen weder Lack noch Schutzschichten stark an.

Bremsstaub enthält metallische Rückstände, die sich mit sauren Reinigern besonders gut lösen lassen. Moderne Felgenreiniger sind oft pH-neutral, arbeiten aber mit Reaktionschemie.

Idealerweise leicht sauer bis pH-neutral, da Leder selbst einen leicht sauren pH-Wert besitzt. Stark alkalische Reiniger schädigen die Lederstruktur.

Innenraumoberflächen wie Leder, Softlack oder Textilien reagieren empfindlich. Ein falscher pH-Wert kann Materialien austrocknen, verfärben oder beschädigen.

Bei falscher Dosierung oder zu langer Einwirkzeit ja. Kunststoffe können ausbleichen, Gummis austrocknen oder spröde werden.

Ja, viele saure Reiniger können Wachse und Versiegelungen deutlich schwächen oder komplett entfernen. Deshalb sollten sie nur punktuell eingesetzt werden.

Ja. Zu aggressive Reiniger können den Klarlack angreifen, matte Stellen verursachen oder Schutzschichten zerstören – besonders bei häufiger Anwendung.

Für die normale Fahrzeugwäsche ja. Für spezielle Verschmutzungen wie Bremsstaub, Teer oder Insektenreste braucht es aber oft saure oder alkalische Produkte.

Saure Reiniger lösen mineralische Verschmutzungen wie Kalk oder Wasserflecken. Alkalische Reiniger sind stark gegen Fett, Öl und organischen Schmutz. Beide sollten gezielt und nicht dauerhaft eingesetzt werden.

Für regelmäßige Wäschen ist ein pH-neutraler Reiniger ideal. Er entfernt Schmutz, ohne Wachs, Versiegelungen oder empfindliche Lacke anzugreifen.

Der pH-Wert gibt an, ob ein Reinigungsmittel sauer, neutral oder alkalisch ist. Er bestimmt, wie stark ein Produkt reinigt und wie aggressiv es gegenüber Oberflächen wie Lack, Kunststoff oder Leder ist.