Auto Auf­be­rei­tung – Jamie’s BMW

Auto Aufbereitung - Einmal mit fast alles bitte

Einmal Auto Aufbereitung mit allem und Scharf. Scharf in diesem Falle mit einer scharfen Politur. Wir hatten mal wieder ordentlich zu tun. Unser Waschwerkstatt Mitglied Jamie hat sich ein neues Auto gekauft. Es hat schon einige Kilometer auf dem Buckel (150.000 Km) und ist 10 Jahre alt. Neben einer kompletten Außenaufbereitung haben wir auch eine Innenaufbereitung vorgenommen.

Inhaltsverzeichnis

Die Aus­gangs­si­tua­ti­on

Wie du unschwer an den Bil­dern erken­nen kannst, gab es eini­ges zu tun. Neben der star­ken Ver­schmut­zung wur­de der Lack an meh­re­ren Stel­len mit dem Küchen­schwamm behan­delt, was tie­fe Krat­zer und mat­te Stel­len ver­ur­sacht hat. Beson­ders schwer zugäng­li­che Stel­len wur­den wahr­schein­lich noch nie rich­tig gerei­nigt. Plas­tik- sowie Gum­mi­tei­le wur­den auch noch nie gepflegt und waren sehr stumpf und aus­geb­li­chen.

Der Innen­raum wur­de zwar gesaugt, aber auch nie rich­tig gerei­nigt. Auf den Sit­zen haben wir noch unde­fi­nier­ba­re wei­ße Fle­cken vor­ge­fun­den. Tür Ama­teu­ren waren beson­ders spe­ckig.

Was wir bei der Auto Auf­be­rei­tung gemacht haben

Prak­ti­scher­wei­se muss­te ich dies­mal nicht alles allein machen und hat­te tat­kräf­ti­ge Unter­stüt­zung. Zu zweit ist es deut­lich ein­fa­cher mit der Auto Auf­be­rei­tung. Wir bespre­chen uns vor­her immer, wer wel­che Auf­ga­ben über­nimmt. So kann man die Auf­be­rei­tungs­zeit fast hal­bie­ren.

Nach einer kur­zen Abspra­che haben wir auch schon los­ge­legt und alle benö­tig­ten Mate­ria­li­en auf einen Cam­ping­tisch gestellt. So hast du immer alles direkt griff­be­reit.

Die Vor­wä­sche

Der Wagen hat vom Vor­be­sit­zer nicht viel Lie­be bekom­men. Beson­ders die schwer zugäng­li­chen Stel­len muss­ten ordent­lich ein­ge­weicht wer­den. Doch zunächst haben wir die Fel­gen mit Fel­gen­rei­ni­ger und Hoch­druck­rei­ni­ger sau­ber gemacht.

Anschlie­ßend haben wir eine Schaum Mischung für die Schaum­lan­ze vor­be­rei­tet. Dies­mal haben wir etwas mehr Snow Foam bei­gemischt, damit er mög­lichst lan­ge am Lack haf­ten und wir­ken kann.

Nach der Hoch­druck­be­hand­lung konn­ten wir schon erah­nen, was beim Polie­ren auf uns zukommt. Das Auto war vol­ler Swirls und Krat­zer. Aller­dings waren die Krat­zer zum Glück nicht beson­ders tief.

Die Haupt­wä­sche

Anschlie­ßend haben wir den Wagen mit der Zwei Eimer Waschme­tho­de ordent­lich gerei­nigt. Außer­dem haben wir mit einem Detail Pin­sel alle schwer erreich­ba­ren Stel­len wie Fens­ter­dich­tun­gen etc. gerei­nigt. Hier­für haben wir uns eine APC Mischung von 1/10 in einer Sprüh­fla­sche vor­be­rei­tet, damit wir die zu rei­ni­gen Stel­len noch ein­mal vor­be­han­deln konn­ten.

Rei­ni­gen mit der Rei­ni­gungs­kne­te

Im nächs­ten Schritt muss­ten wir das gesam­te Auto von Teer und Harz Rück­stän­den befrei­en, damit wir im Anschluss polie­ren konn­ten. Nor­ma­ler­wei­se nut­zen wir hier immer von DODO Juice das Gleit­gel. Die­ses ist uns aber lei­der aus­ge­gan­gen. Wir haben dann ein­fach ein mil­des Sham­poo genom­men und es in einem Misch­ver­hält­nis von 1/20 gemischt und die­ses dann als Knet­gleit­mit­tel ver­wen­det. Das ging erstaun­lich gut und die Rei­ni­gungs­kne­te wur­de auch nicht zer­setzt. Im Anschluss noch ein­mal schnell mit dem Wasch­hand­schuh drü­ber und abkär­chern.

Auto polie­ren

Bevor wir das Auto poliert haben, muss­ten wir die Lack­di­cke über­prü­fen. Laut Vor­be­sit­zer hat­te der Wagen einen repa­rier­ten Unfall­scha­den auf der Fah­rer­sei­te. An der hin­te­ren Tür konn­ten man fest­stel­len, dass der Wagen nach­la­ckiert wor­den ist. Hier war die Lack­di­cke über 210µ dick. Ansons­ten war der gesam­te Lack im Bereich von 150 — 160 µ. Also genug Klar­lack war vor­han­den. Am vor­de­ren Kot­flü­gel wur­de aller­dings schon ein­mal ordent­lich geschlif­fen und poliert. Hier war der Lack nur noch 80–90 µ dick.

Wir haben uns also dazu ent­schlos­sen bis auf den Kot­flü­gel das gesam­te Auto zunächst mit der Men­zer­na 400 One – Step Poli­tur zu polie­ren und im Anschluss mit der Men­zer­na 3800 ins Ultra finish zu gehen.

Auto polie­ren – Pha­se 1

Zuerst haben wir alle emp­find­li­chen Tei­le abge­klebt und den Lack mit Alko­hol und einem wei­chen Mikro­fa­ser Tuch gerei­nigt. Wir neh­men für die Lack­rei­ni­gung immer eine Mischung von 50% Iso­pro­pa­nol und 50% destil­lier­tes Was­ser.

Auf der Motor­hau­be haben wir einen klei­nen Test­spot mit der Poli­tur gefah­ren, um zu sehen, wie sich der Lack ver­hält. Die Kom­bi Exzen­ter­po­lier­ma­schi­ne und Poli­tur funk­tio­nier­te sehr gut. Die beson­ders tie­fen Spül­schwamm Spu­ren haben wir mit einem Woll­pad und der Rota­ti­ons­ma­schi­ne behan­delt.

Die Tür­grif­fe haben wir dann noch mit einem Polier­ke­gel und der Flex PXE 80 poliert.

Nach drölf­stun­den Polie­ren glänz­te der BMW wie­der in neu­em GlaR­ei­ni­gungs­kne­te

Auto polie­ren – Pha­se 2

Nach dem Polier­durch­gang und dem Ent­fer­nen des Abkle­be­ban­des haben wir noch alle Gum­mi- sowie Plas­tik­tei­le mit Koch Che­mie Nano Magic Plast Care behan­delt.

Die Aus­puff­blen­de haben wir uns auch noch vor­ge­nom­men und mit Auto­sol poliert. Da die Aus­puff­blen­de noch nie auf­be­rei­tet wur­de, konn­ten wir nicht alle Spu­ren weg­po­lie­ren. Hier­zu hät­ten wir die Blen­de zunächst rich­tig schlei­fen müs­sen. Aber so glänzt die Blen­de trotz­dem wie­der.

Da die Arme lang­sam schlapp wur­den, haben wir auf das Ver­sie­geln mit Hart­wachs ver­zich­tet und statt­des­sen unse­re Lieb­lings­sprüh­ver­sie­ge­lung genom­men. Mit dem ADBL SSW ging das Ver­sie­geln super­schnell von der Hand. Die Ver­sie­ge­lung hält zwar nicht so lan­ge wie eine Hart­wachs­ver­sie­ge­lung, aber 1 Monat ist drin.

Innen­raum Auf­be­rei­tung

Bei der Auto Auf­be­rei­tung waren im Innen­raum beson­ders die Stoff­sit­ze sehr fle­ckig. Arma­tu­ren Instru­men­te etc. waren spe­ckig und kleb­ten an man­chen Stel­len.

Im ers­ten Schritt haben wir mit der Tor­na­do Gun die Arma­tu­ren, Lüf­tungs­schlit­ze und ande­re Rit­zen gerei­nigt. Anschlie­ßend wur­de das gesam­te Auto aus­ge­saugt, die Fuß­mat­ten auf­be­rei­tet und mit der Lil­ly Brush von Haa­ren befreit.

Im Anschluss dar­an haben wir die Sit­ze mit Pols­ter­rei­ni­ger und einer Bürs­te von den Schweiß­fle­cken und ande­rem Schmutz befreit. Das ging auf Anhieb so gut, dass wir nicht mit dem Nass Sau­ger dran muss­ten.

Der Innen­raum wur­de kom­plett mit einem wei­chen Mikro­fa­ser­tuch und dem Koch Che­mie Mul­ti Inte­ri­or Clea­ner gerei­nigt und anschlie­ßend mit Koch Che­mie Refresh Cock­pit Care auf­be­rei­tet. Das Koch Che­mie Refresh Cock­pit Care hat den gro­ßen Vor­teil, dass es Plas­tik Tei­le pflegt und kei­nen spe­cki­gen Glanz hin­ter­lässt.

Fazit Auto Auf­be­rei­tung

Wir konn­ten fast alle Krat­zer im Lack zu 100% ent­fer­nen und die 150.000 Kilo­me­ter sieht man dem BMW nicht mehr an. Da der Wagen ab sofort immer regel­mä­ßig gepflegt wird, bleibt der Glanz auch lan­ge erhal­ten. Das Bes­te an der Auto Auf­be­rei­tung war aller­dings der gefüll­te Grill am Abend und das küh­le Bier. 

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