Erster Eindruck – Verpackung und Verarbeitung
Das Sharkdry kommt in einer ordentlichen Tüte an, die man danach gut als Aufbewahrungstasche für das Tuch weiternutzen kann. Kleines Detail, aber praktisch.
Das Tuch selbst macht direkt beim Auspacken einen guten Eindruck. Die Verarbeitung ist sauber, die Fasern sind gleichmäßig und nichts verabschiedet sich beim ersten Anfassen. Ich habe ein paar Makroaufnahmen der Fasern gemacht, damit ihr euch selbst ein Bild davon machen könnt, schaut einfach mal in die Detailfotos rein. Randlos verarbeitet, kein harter Abschluss der den Lack berühren könnte. Ob das auf Dauer so bleibt, zeigt sich natürlich erst nach mehr Wäschen.
Die Daten auf einen Blick
Das Sharkdry Trockentuch kommt in der Größe 50×80 cm, hat 1400 GSM und besteht aus 80% Polyester und 20% Polyamid.
Der Test – direkt aus der Tüte auf den Lack
Ich habe das Tuch direkt nach dem Auspacken verwendet, ohne es vorher zu waschen. Eigentlich keine Empfehlung die ich generell aussprechen würde, aber ich wollte sehen, wie es sich im Neuzustand verhält. Ergebnis, es hat fuselfrei funktioniert. Kein einziger Faserrest auf dem Lack, was mich ehrlich gesagt etwas überrascht hat.
Getestet habe ich es an meinem Smart. Mit der Größe von 50×80 cm habe ich das komplette Fahrzeug trocken bekommen und hatte dabei sogar noch etwas Luft nach oben. Wer ein größeres Fahrzeug hat, kommt damit ebenfalls gut hin, für alle die ein größeres Format bevorzugen hat Sharkdry übrigens auch eine größere Variante im Angebot.
Was mich besonders überzeugt hat
Das Material ist schön dick und schwer, und genau das hat mir am besten gefallen. Meine bisherigen Trockentücher waren mir immer etwas zu leicht, was das Handling beim Trocknen etwas unkontrolliert gemacht hat. Durch das Eigengewicht liegt das Tuch satter auf der Oberfläche, gleitet ruhiger und man hat das Gefühl, mehr Kontrolle zu haben. Das ist sicher Geschmackssache, aber für mich persönlich ein klarer Vorteil.
Die Saugkraft ist gut. In wenigen Zügen war die Motorhaube trocken, ohne nacharbeiten zu müssen. Das Tuch nimmt das Wasser schnell auf und gibt es nicht wieder ab, solange du es nicht auswringst.
Und das Fuseln, der Punkt der mich bei vielen Tüchern am meisten nervt, ist beim Sharkdry kein Thema. Weder beim ersten Einsatz noch danach.
Nach dem ersten Waschgang
Ich habe das Tuch nach dem Test bei 30°C gewaschen, natürlich ohne Weichspüler. Weichspüler blockiert die Mikrofaserstruktur und nimmt dem Tuch die Saugkraft, das gilt übrigens für alle Mikrofasertücher. Hier findest du auch den passenden Beitrag Mikrofasertücher richtig waschen. Nach dem Waschgang sieht das Sharkdry noch genauso aus wie am ersten Tag. Keine verklumpten Fasern, keine Veränderung in der Struktur.
Was ich mir noch gewünscht hätte
Ehrlich gesagt nicht viel. An diesem Tuch gibt es wenig zu meckern.
Fazit
Nach dem ersten Eindruck kann ich sagen, das Trockentuch macht seinen Job ordentlich. Es saugt gut, fuselt nicht, liegt angenehm schwer in der Hand und sieht auch nach dem ersten Waschgang noch gut aus. Ob es langfristig so gut bleibt, muss sich noch zeigen, aber der Start ist überzeugend. Ich werde es jetzt dauerhaft benutzen und dir ein Update nach ein paar Wäschen geben. Stand jetzt würde ich es ohne Einschränkungen weiterempfehlen.
Community
Welches Trockentuch setzt ihr aktuell ein und was ist euch dabei am wichtigsten, Größe, Gewicht oder Saugkraft? Schreibt es gerne in die Kommentare!