Motorrad gebraucht kaufen – das neue Moped

Der Sommer steht vor der Tür und es wird nach langer Abstinenz wieder Zeit sich eine Motorrad zu kaufen. Passend zum Thema der Waschwerkstatt sollte es aber kein neues sauberes Motorrad sein, sondern ich wollte mein erstes Motorrad was ich mir als Jungspund gekauft habe wieder haben. Es sollte also eine Suzuki Gsxr 750 k2 Baujahr 2002 werden. Bzw. ein Motorrad dieser Baureihe. In den kommenden Beiträgen, werde ich euch über den Verlauf meines Kaufs, die Investitionen und die Aufbereitung bzw. Wiederaufbau der Maschine erzählen. Dabei gehe ich auch auf Motorrad Aufbereitung etwas genauer ein. Welche Pflegematerialien sind gut und auf was muss man besonders achten.

Im ersten Teil der Artikelreihe gehe ich auf den Kauf des Motorrades ein.

Inhaltsverzeichnis

Das Objekt der Begierde

Wie schon oben erwähnt hatte ich mich für eine Suzuki GSXR 750 k2 Baujahr 2002 entschieden, da dies mein erstes Motorrad war. Besagte Maschine ist mittlerweile stolze 20 Jahre alt und ich habe mich darauf eingestellt, dass, wenn ich eine passende Maschine finden sollte, viel dran zu machen ist. Aber das sollte kein Problem sein. Ich werde mir definitiv das Motorrad gebraucht kaufen.

Die Rahmenbedingungen für die Suche

  • Keine Unfallmaschine
  • Verkleidung sollte nicht gebrochen sein
  • TÜV wäre von Vorteil
  • Maximal 30.000 km gelaufen
  • Preisgrenze 3.000 €

Die Suche – Motorrad gebraucht kaufen

Die Suche begann Anfang Februar. Als erstes musste ich schauen, ob es überhaupt in meinem Preissegment passende Maschinen im Angebot gab. Rechner also angeschmissen und die großen Suchplattformen mit meinen Angaben gefüttert. Dann kam erstmal der Schock. Ich kann ja verstehen, dass durch die steigende Inflation alles ein bisschen teurer geworden ist, aber das ein 20 Jahre altes Motorrad noch so teuer ist, hätte ich nicht gedacht. In meinem Preissegment gab es lediglich Maschinen mit einer Laufleistung von über 40.000 Kilometern. Ich hatte bei der Suche allerdings keinen Stress, da ich wahrscheinlich eh erst im Mai dazu kommen werde, die Maschine wieder herzurichten und anzumelden.

Anfang März war es dann soweit. Ich hatte eine Maschine gefunden, die meinen Vorstellungen entsprach. Kosten sollte sie 2.500 Euro und hatte erst 21.000 km gelaufen, neue Reifen, Sportauspuff von BOS und TÜV bis September 2023. Einziges Manko: der Vorbesitzer hatte alle Verkleidungsteile plus Tank mit Sprühfolie eingenebelt. Zu diesem Zeitpunkt war ich noch so naiv und dachte, dass es vernünftig gemacht worden sei.

Der Kontakt war sehr nett und wir verständigten uns auf einen Preis von 2.300 Euro.

Glück muss man haben

Am Abend wollte ich mir noch einmal die Suche ansehen, ob vielleicht noch ein anderes Angebot online gekommen ist. Wie der Zufall so will habe ich um 22:15 Uhr in die Suche geschaut und um 22:00 Uhr hatte jemand noch eine GSXR 750 online gestellt. Allerdings mit dem Hinweis, dass die Maschine immer bei 40° ausgehen würde und das sie sehr lange Zeit in der Garage stand. Kosten sollte sie 2.000 Euro mit einer Laufleistung von 31.000 Kilometern.

Die Maschine war allerdings schon etwas ramponierter, hatte aber verschiedene Teile verbaut, die sehr interessant für mich sind. Unter anderem einen MIVV Sportauspuff, Stahlflex Bremsleitungen, kurze Brems – und Kupplungshebel, eine Fußrastenanlage und ein voll verstellbares Federbein von Wilbers.

Ungefähr die gleichen Teile hätte ich mir in Zukunft eh für meine Maschine geholt. Also dachte ich mir, warum ein Motorrad kaufen, wenn man auch zwei kaufen kann. Da auf der Maschine auch noch nagelneue Reifen waren und sie TÜV bis 2024 hat, habe ich den Verkäufer gefragt, ob er mit 1.500 € einverstanden wäre. So hätte ich, selbst wenn die Maschine nicht mehr reparierbar sein würde, meine Kosten mit dem Verkauf der Einzelteile wieder rausholen können.

So war ich zwar 800 Euro über meinem Budget, aber dafür hatte ich zwei Maschinen, die auch beide in der gleichen Region standen. Ich starte also das Projekt.

Abholung der zwei Maschinen

Zwei Motorräder warten nun auf ihre Abholung. Jetzt heißt es erstmal einen Motorradhänger und ein Zugfahrzeug zu organisieren. Anhänger konnte ich relativ günstig für 25 Euro bei der örtlichen Tankstelle mieten. Ein Zugfahrzeug hat uns freundlicherweise Royal Mobility Hattingen zur Verfügung gestellt. Grüße an den Chef gehen raus. Als Fahrer und Helfer hat sich unser Mitglied und bester Kollege Jamie angeboten.

Dann ging es am Sonntag Nachmittag Richtung Hannover, um beide Maschinen abzuholen. Nach 3 Stunden waren wir dann auch schon bei der ersten Maschine angekommen. Kurz alles unter die Lupe genommen, Kaufvertrag unterschrieben und aufgeladen. Ab zur nächsten Maschine, welche 20 Minuten entfernt stand. Kurz angeschaut, (hier hätte ich ein bisschen genauer gucken sollen, aber dazu hinterher mehr), aufgeladen und wieder ab in den Pott. Um 1 Uhr Nachts haben wir dann beide Maschinen abgeladen und in die Garage gepackt. Zugfahrzeug und Anhänger zurückgebracht und ab ins Bett.

In unserem nächsten Beitrag, erkläre ich dir, worauf du achten musst, wenn du ein Motorrad gebraucht kaufen willst.

Die ersten Bilder der Maschinen

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